Künstler am Limit

Wird noch ein Weihnachtsgeschenk für die kunstaffine Tante gesucht oder habt Ihr Lust auf ein nettes Gespräch mit den Künstlern bei einem Becher Glühwein?

Am kommenden Wochenende (30.11. und 01.12.) öffnen wir unser Atelier (Farbkantine, Lüner Str. 10a) für eine kleine vorweihnachtliche Werkschau. An beiden Tagen von 11:00 bis 18:00.

Alexandra Uhle, Sandra Schröder, Iris Schmidt und ich freuen uns auf Euch!

Letzte Chance

Bevor ich nun alle Schrauben wieder löse und sämtliche Papiertonnen fülle, ist morgen (Sonntag der 20.10.) ab 16:00 Uhr die letzte Gelegenheit meine aktuelle Installation Der hohle Zahn in der Farbkantine zu besuchen. Sollte es mir gelingen, die dazugehörige Druckgraphik zu meistern, besteht die Möglichkeit einen Teil der Installation mit nach Hause zu nehmen.

Ihr seid alle herzlich eingeladen mir bei dem Versuch eines experimentellen Linoldrucks und der Dekonstruktion des hohlen Zahns Gesellschaft zu leisten.

Verlängerung

Die aktuelle Ausstellung Der hohle Zahn, in der Farbkantine (Lüner Straße 10a) wird noch bis zum 20.10. verlängert.

Der hohle Zahn – ein Haus im Innenraum des Ateliers.

Wenn man den Raum betritt wird man nicht, wie vielleicht erwartet, von kleinformatigen Bildern begrüßt, sondern mit einer raumfüllenden Konstruktion aus Holz und Pappe konfrontiert.

Ein schmaler Flur mit Treppe führt auf eine zweite Ebene anderthalb Meter über dem Atelierboden. Der Innenraum ist komplett weiß gestrichen und unter dem Dachstuhl hängen Blätter mit Skizzen in unterschiedlichsten Techniken.

Diese Installation steht in der Folge mehrerer Experimente, die mit den Rezeptionserwartungen und -erfahrungen des Besuchers spielen: Namentlich die Performance Nachthaus von 2010, die Videoinstallation In einem großen Garten von 2011 und die interaktive Arbeit ARS EX MACHINA von 2018. Am nächsten ist sie jedoch den Objekten Vogelhäuser 1-5 von 2017.

Allen Arbeiten ist gemein, dass Elemente der gegenwärtigen Bildsprache in die dritte Dimension erweitert werden, um die Interaktion zwischen Betrachter und Betrachtetem zu verändern.

I don’t know where I’m going from here,…

…but I promise it won’t be boring. – Mit diesem Versprechen, das schon David Bowie gemacht hat, habe ich am vergangenen Freitag, den Kulturförderpreis des Landkreises Lüneburg für bildende Kunst entgegennehmen dürfen. Den Kulturförderpreis im Bereich Musik erhielt Charlotte Greve.

Ich möchte mich nun auch an dieser Stelle nochmal bei Landrat Manfred Nahrstedt, Anton Bröring und dem gesamten Gremium bedanken, dem ich diese große Ehre zu verdanken habe. Ich danke auch meiner Familie, meinen Frunden und meinem Ateliermitsreiterinnen Sandra Schröder, Alexandra Uhle und Iris Schmidt für ihre Geduld und Unterstützung.

Zum Ausruhen bleibt aber keine Zeit. Die Ausstellung „Der Hohle Zahn“ will nun endlich realisiert werden. Wer sich also schon immer mal gefragt hat was dabei raus kommt wenn man einem Künstler Geld in die Hand drückt ist herzlich eingeladen sich ab dem 07.10. in der Farbkantine (Lüner Str. 10a) davon ein Bild zu machen.

DER HOHLE ZAHN

Hiermit lade ich Euch ganz herzlich zu meiner Ausstellung „DER HOHLE ZAHN“ in der Farbkantine, Lüner Str. 10a, ein. Ich freue mich auf Euren Besuch zur Vernissage am 06.10. um 16:00 Uhr mit einem Glas Sekt, Wein, O-Saft oder an einem der Tage vom 07.10. bis 12.10. jeweils von 16:00 bis 20:00 Uhr.

Endlich! Farbkantine!

Endlich ist es soweit. Nach langem Planen und Organisieren eröffnen meine Künstlerkolleginnen Sandra Schröder und Alexandra Uhle mit mir zusammen die farbkantine.wordpress.com in der Lüner Straße 10a. Atelier und Experimentierküche in der Lüneburger Innenstadt. Bleibt neugierig auf unsere Veranstaltungen oder schaut einfach mal durchs Fenster, vielleicht malen wir gerade.

v.l.n.r. Alexandra Uhle, Sandra Schröder, Eike Kuhse

Am 05.04.2019 laden wir ab 18 Uhr zur offiziellen Eröffnung ein. Für Getränke und Musik wird gesorgt.

Giebel, Giebel, Giebel…

Lüneburg
v.l.n.r.: Swantje Crone, Karin Greife, Eike Kuhse, Foto: Frank Hormann / nordlicht

Auf den Hansetagen 2018, die diesen Sommer in Rostock stattfanden, waren drei Lüneburger Giebel zu sehen. Warum ich hier jetzt davon schreibe? Dank einer Empfehlung der wunderbaren Kristin Halm wurde mir, neben Swantje Crone und Karin Greife, die Ehre zuteil einen der drei Gibel für die Stadt Lüneburg zu gestalten.

 

 

ARS EX MACHINA

arsmashine2Kunst aus der Maschine? Für die Besucher der Kulturbäckerei gab es am 22. April genau das! Anlässlich des Tages der offenen Ateliers wurde ich gefragt ob ich mich nicht mit einer Aktion beteiligen möchte und so entstand meine interaktive Installation/Performance ARS EX MACHINA. Rückblickend darf ich sagen: Ein Spaß für die ganze Familie.

Ungefähr 2,5 Kubikmeter Raum nimmt der Automat aus Pappe in Anspruch. Auf einem Beistelltisch liegen Kartoffeln bereit und eine kleine Anleitung, die den Besucher auffordert eine Kartoffel in den Automaten zu schmeißen und ihm durch ein kleines Guckloch bei der Arbeit zu zusehen. Am Ende des Prozesses spukt die Maschine dann einen kleinen Kartoffeldruck aus.

Augen offen halten! Vielleicht taucht der Automat irgendwo mal wieder auf.

 

Herzen und andere Behausungen

Ich muss mir ja leider eingestehen, das ich für drei Ausstellungen im Jahr lange nicht fleißig genug bin, aber ich wäre ja verrückt wenn ich dieses tolle Angebot ausgeschlagen hätte. Am Sonntag den 19.11. um 16 Uhr laden also der Checkpoint Queer e.V. und ich zur Vernissage von Herzen und andere Behausungen ein. Zu finden ist der Checkpoint Queer e.V. Beim Holzberg 1 in 21337 Lüneburg. Die Ausstellung geht bis zum 31.12.17 und ist Dienstags zu den Bürozeiten von 14:30 bis 18 Uhr und zu den unterschiedlichen Veranstalltungen im Checkpoint zu besichtigen.

Checkpoint Queer e.V.
Beim Holzberg 1 21337 Lüneburg

Beginnend mit einem Selbstportrait des Künstlers der uns aus einer Deckenburg heraus anschaut zeigt diese Ausstellung Höhlen und unmögliche Behausungen, Herzen als Gefäße und Köpfe als Wohnräume. In den surreal bis illustrativ erscheinenden Arbeiten von Eike Kuhse tauchen immer wieder Häuser und bewohnbare Organe und Gegenstände auf. Wie in einem Traumtagebuch kann man die Suche nach Heimat als Ort und auch als Gefühl in den Arbeiten verfolgen.

 

2011, Ätzradierung, ca. 27 x 38 cm
2011, Ätzradierung, ca. 27 x 38 cm

A New Look.

Ich habe die letzten Tage genutzt um sowohl das Layout dieser Seite zu ändern, als auch ihre Inhalte weiter zu vervollständigen. In den Galerien finden sich jetzt also mehr Bilder sowei einheitlichere Informationen und hoffentlich alles zusammen in angenehmerer Navigation.

Wärend ich allerdings so an der Vollständigkeit arbeitete, musste ich immer wieder an eine Hand voll Arbeiten denken, die ich anfang diesen Jahres angefertigt habe. Meine kleinen Vogelhäuser sind sowohl eine dreidimensionale Umsetzung von immer wieder kehrenden Bildmotiven, als auch ein Versuch die Bildbetrachtung zu verändern. In ihrer Form haben sie zwar auch eine gewisse Bedeutung, viel mehr dienen sie allerdings dazu den Betrachter dazu zu zwingen sich jedem Bild ganz dicht und vor allem alleine zu nähern. Der Blick durch die Eingangsöffnung der Vogelhäuser ermöglicht die Betrachtung von Eitempereamalereien auf deren Rückwänden. Und darin liegt nun mein Konflikt. Die Malerei lässt sich zwar fotografieren und ich könnte die einzelnen Arbeiten hier in die Galerien einfügen, aber damit würde ich ja meiner Intention beim Bau der Vogelhäuser entgegen arbeiten. Daher hier nur ein kleiner Einblick und vielleicht stelle ich ja mal in der Nähe aus und es ergibt sich die Möglichkeit selber einen Blick in meine Vogelhäuser zu werfen.